12. Januar 2009

YAZZMEEN

Category: Bandinfos — mathias @ 11:36

Was machen eigentlich Musiker, wenn sie nicht auf der Bühne ste-hen?  Sie machen Musik – natürlich. So auch die fünf Profis aus dem für Qualität bekannten Mannheimer Raum.

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YAZZMEEN, das sind:

Annabell Owusu-Ansah (vocals & violin)
die Frontfrau der Band sang backing vocals u.a. für Seal, Zucchero und Sarah Connor.

Joerg Dudys (guitars)
derzeit Gitarrist von Edo Zanki und Julia Neigel, zeigte seinen unver-wechselbaren Sound u.a auch bei Nena, Stahlhofen, Hubert Kah und Herwig Mitteregger.

Ralf Gustke (drums & programming  loops)
seines Zeichens Schlagzeuger der Söhne Mannheims und MD bei Xa-vier Naidoo, trommelt nicht nur dort virtuos, sondern groovte schon bei Gianna Nannini, Schiller, Chaka Khan, Wolf Maahn und vielen an-deren.

Umbo (basses)
der Bassist von Paul Young und den Voices Allstars tourte u.a. auch mit Tony Hadley und Laith Al-Deen.

Carlos Serrano del Rio (percussion & samples)
das an die Band angeschlossene Mitglied ist Percussionist bei Jazza-mor, Stahlhofen und Paul Young, arbeitete für Julia Neigel und Chaka Khan und unterstützt YAZZMEEN tatkräftig bei Live – Auftritten.

Im Frühjahr 2006 fand sich die neu gegründete Band zu einer ersten Session zusammen. Harte Arbeit folgte und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Inspiriert von Trip Hop und elektronischen Lounge – Klängen entdeckte jeder einzelne sein Instrument auf eine neue Art. Jörg Dudys’ unverwechselbar rockiger Gitarrensound garantiert dy-namische Riffs, die ungewöhnlich in offene Soundkollagen überge-hen. Ralf Gustke, bekannt für seine fetten Grooves, sorgt für hypno-tische Drumbeats, die den rhythmischen Teppich für die Musik bilden. Verbunden werden die beiden Teile durch Umbos chilligen  Bass, der dem Ganzen eine besondere, eine kraftvolle Note gibt. Carlos Serrano del Rio setzt durch sein effektvolles Percussionspiel Akzente, die Intensität und Spannung erzeugen. Über allem liegt die Stimme von Annabel Owusu – Ansah. Ihr ätherisch anmutender Gesang scheint stellenweise losgelöst, fast distanziert von der Musik und dann wiederum eingebunden und Wärme erzeugend wie ein In-strument. Mit ihrer Geige unterstützt sie die Soundkollagen.

Mit viel Liebe zum Detail sind Songs entstanden, die in ihrer klaren Struktur die wirklichen Parts aus dem Pop mit Rock und Lounge so vereinen, dass der Zuhörer beim Konzert sehr genüsslich das Gefühl bekommt, in Zeiten der Schnelllebigkeit mal abseits vom Schneller, Höher, Weiter gelandet zu sein. Und dann handelt es sich um ein echtes Erlebnis im Trip Hop, ein trippin hop to pop, dessen Wurzeln bei Massive Attack, Portishead, oder gar Morcheeba zu finden sind.

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