23. Januar 2009
Ehemalige “Brassmachine”-Mitglieder und Zweibrücker Nachwuchstalente bei der 35. Auflage der Unplugged-Session
Die Organisatoren der monatlichen Unplugged-Session “Park Song”, die allmonatlich am letzten Montag jeden Monats im Pirmasenser “ParkPlatz”stattfindet, versprechen bei der kommenden 35. Auflage der Veranstaltung ihrem Publikum besondere musikalische Leckerbissen.
So haben sich dieses Mal die langjährigen Hauptsänger der weit über die Regionalgrenzen hinaus bekannten Formation “Brassmachine” angesagt: Majka Kiefer aus Riegelsberg, Markus Eisel aus Dahn, der auch Pianist ist und Sascha Kleinophorst aus Kandel, haben sich noch der Mitarbeit des aus St. Ingbert stammenden “Brassmachine”-Gitarristen Christoph Brill versichert, um bekannte Cover-Songs von Anastacia, Robbie Williams, James Taylor oder Herbert Groenemeyer zu präsentieren. Gerade nach ihrem jüngsten Ausstieg bei “Brassmachine” ist es für “Park Song”-Organisator Klaus Reiter schon etwas Besonders, solch hochklassigen Akteure für diese Veranstaltung gewonnen zu haben.

Darüber hinaus treten Majka Kiefer und Christoph Brill noch als Duo “Ear Candy” auf. Geboten werden Hits von Orleta Adams, Amanda Marshall, Carol King und Cher.
Ein absolutes Kontrastprogramm dazu wird das Trio “Fürbaß” aus dem Raum Zweibrücken bieten. Drei ganz junge, aber sehr talentierte Musiker, Luise Ehrmanntraut (voc., guit.), ihr Bruder Fabian (voc., guit.) und Aljoscha Wagner (bass) haben den Mut, ausschließlich eigene Stücke mit deutschen Texten zu spielen. Man darf gespannt sein. In diesem Fall zahlt sich das gute Renomée der Veranstaltung aus. Kein geringerer als der bekannte Zweibrücker Michael Wack, der gerade jüngst wieder mit seinem “Blueshimmel”-Trio beim “Park Song” gastierte, vermittelte das Engagement seiner jungen Kollegen.
Last but not least ist “Park Song”-Namensgeber und Mitorganisator Fred G. Schütz wieder mit von der Partie. Von ihm werden z. B. “Sad Lisa” von Cat Stevens, die Neil Diamond-Komposition “Solitary Man” in der Johnny Cash-Version oder die relativ unbekannte Bob Dylan-Nummer “You belong to me” zu hören sein. Unterstützt wird er dabei von seinem etatmäßigen Pianisten Max Paul, dem Irish Folk-Spezialisten Harald André (voc., guit.) und der jungen, aber schon überaus routinierten Sängerin und Gitarristin Evelyn Hollerith.
Wie immer beginnt der Abend pünktlich um 21 Uhr und endet um 24 Uhr. Der Eintritt ist wie üblich frei. Die Veranstalter lassen aber den ‘Hut’ herumgehen und jeder Gast kann wieder entscheiden, was ihm die musikalische Kost wert ist. Das gesammelte Geld wurde in der Vergangenheit in Mikrophone und eine Monitoranlage investiert.
Wer als Akteur bei “Park Song” mitmachen will, melde sich bitte unter den Tel. Nr. 06331/803008 oder 0176-96356877 bzw. email klaus.reiter@lowweb.net
19. Januar 2009
Man On The Moon, Drive, Loosing My Religion, The One I Love heißen die Nummern die jeder kennt aber nicht unbedingt mit R.E.M. (steht für Rapid Eye Movement) in Verbindung bringt. Die bisher einzige R.E.M. – Tribute Band Deutschlands (genauer aus Mannheim) bringt die genialen Songs von Michael Stipe so authentische rüber, wie man es kaum erwartet. Die 5 Jungs um den Sänger Ralph Strassner zelebrieren die Nummern des Originals regelrecht – sowohl unplugged als auch elektrifiziert. Neben den unzähligen Hits von R.E.M. kommen auch Album Nummern, die R.E.M. schon länger nicht mehr live gespielt haben, zu ihrem Recht.

Vocals: Ralph Strassner
Guitars: Andy Kiesel
Bass: Jens Kreft
Keys: Ecki
Drums: Andy Pilder
12. Januar 2009
Was machen eigentlich Musiker, wenn sie nicht auf der Bühne ste-hen? Sie machen Musik – natürlich. So auch die fünf Profis aus dem für Qualität bekannten Mannheimer Raum.


YAZZMEEN, das sind:
Annabell Owusu-Ansah (vocals & violin)
die Frontfrau der Band sang backing vocals u.a. für Seal, Zucchero und Sarah Connor.
Joerg Dudys (guitars)
derzeit Gitarrist von Edo Zanki und Julia Neigel, zeigte seinen unver-wechselbaren Sound u.a auch bei Nena, Stahlhofen, Hubert Kah und Herwig Mitteregger.
Ralf Gustke (drums & programming loops)
seines Zeichens Schlagzeuger der Söhne Mannheims und MD bei Xa-vier Naidoo, trommelt nicht nur dort virtuos, sondern groovte schon bei Gianna Nannini, Schiller, Chaka Khan, Wolf Maahn und vielen an-deren.
Umbo (basses)
der Bassist von Paul Young und den Voices Allstars tourte u.a. auch mit Tony Hadley und Laith Al-Deen.
Carlos Serrano del Rio (percussion & samples)
das an die Band angeschlossene Mitglied ist Percussionist bei Jazza-mor, Stahlhofen und Paul Young, arbeitete für Julia Neigel und Chaka Khan und unterstützt YAZZMEEN tatkräftig bei Live – Auftritten.
Im Frühjahr 2006 fand sich die neu gegründete Band zu einer ersten Session zusammen. Harte Arbeit folgte und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Inspiriert von Trip Hop und elektronischen Lounge – Klängen entdeckte jeder einzelne sein Instrument auf eine neue Art. Jörg Dudys’ unverwechselbar rockiger Gitarrensound garantiert dy-namische Riffs, die ungewöhnlich in offene Soundkollagen überge-hen. Ralf Gustke, bekannt für seine fetten Grooves, sorgt für hypno-tische Drumbeats, die den rhythmischen Teppich für die Musik bilden. Verbunden werden die beiden Teile durch Umbos chilligen Bass, der dem Ganzen eine besondere, eine kraftvolle Note gibt. Carlos Serrano del Rio setzt durch sein effektvolles Percussionspiel Akzente, die Intensität und Spannung erzeugen. Über allem liegt die Stimme von Annabel Owusu – Ansah. Ihr ätherisch anmutender Gesang scheint stellenweise losgelöst, fast distanziert von der Musik und dann wiederum eingebunden und Wärme erzeugend wie ein In-strument. Mit ihrer Geige unterstützt sie die Soundkollagen.
Mit viel Liebe zum Detail sind Songs entstanden, die in ihrer klaren Struktur die wirklichen Parts aus dem Pop mit Rock und Lounge so vereinen, dass der Zuhörer beim Konzert sehr genüsslich das Gefühl bekommt, in Zeiten der Schnelllebigkeit mal abseits vom Schneller, Höher, Weiter gelandet zu sein. Und dann handelt es sich um ein echtes Erlebnis im Trip Hop, ein trippin hop to pop, dessen Wurzeln bei Massive Attack, Portishead, oder gar Morcheeba zu finden sind.