19. Februar 2008
Die Plastics – hinter diesem prallen Stück Spass steckt ein beträchtliches Maß gediegen-seriösen Musikantentums: Die 4 schrägen Musiker sind prächtige Unterhalter, vielseitige Musiker und wortverliebte Liederschreiber, die sich auf der Bühne ihre eigene kunterbunte Welt bauen und so einer viel zu oft vermittelten Langeweile und Eintönigkeit entgegnen.
Frau Antje Schumacher und Walt Bender, zwei in ihren Heimatstädten Karlsruhe und Heidelberg bestens bekannte Paradiesvögel der Musikszene ist es zu verdanken, dass diese Musiktruppe überhaupt entstanden ist. Als Duo bliesen sie einst ihre musikalischen Luftschlangen in die Clubs und erhielten dafür sogar den Kleinkunstpreis des Landes BW. Nun verstärkt durch zwei weitere Brüder im Geiste widmen sie sich mit viel Ironie, Witz und Mut einer Popkultur, die es so eigentlich gar nicht mehr gibt. Die Plastics sind ein Biotop in einer berechenbar gewordenen Musikwelt .<br>
So viel Liebe zum Detail, so viel schelmisch dargebotenen Wortwitz, so variantenreiche Spielkultur sieht man wahrlich selten auf deutschen Bühnen.
Ein spielstarkes Quartett, das Instrumente, Verkleidungen und Bühnenrollen beinahe schneller wechselt, als man zuhören kann. Eine kitschig-bunte Bühnendkoration, zu den Liedern passende Accessoires, mitreissende Musik, die Plastics spielen mit Klischees und Stilen, mixen zusammen, was sich immer farblich und geschmacklich beißt, um hernach dann doch als Gesamtkunstwerk durchzugehen
Allzumal was die -deutschen- Texte angeht. Da sind Poeten am Werk, Wortspieler und Bedeutungsakrobaten. Immer um saftige Themen bemüht, in Kalauer und Doppelsinn verliebt, oft der Satire und der Comedy näher als dem Popsong, dazu ein mitreißender Musikstil, der sich bei NDW, Ska, Chanson, Rock und Jazz heranholt, was immer auch gerade gebraucht wird.
(Fred G. Schütz)



…spielt Música Popular, also Son Cubano, Salsa, Cha Cha Cha und Boleros in der Besetzung:
Carlos Rodriguez (voc.)
Michael Hupperts (posaune)
Ralf Bareswill (piano)
Matthias Kiefer (bass)
Karin Graf (perc.)
Uli Gessner (perc.)
Das Repertoire besteht aus Stücken von Polo Montañes, Joe Cuba, Ruben Blades, Eddie Palmieri, und vielen anderen Salsa und Música Cubana Interpreten bis zu Klassikern von Miguel Matamores, Roberto Torres oder dem Buenavista Social Club.

Einige Stimmen:
„Conjunto la Liberación zaubert ein emotionales Feuerwerk auf die Bühne … der temperamentvolle kolumbianische Sänger Carlos Rodriguez begeistert mit Stimme und Charme sein Publikum … erfrischender Sound durch Besetzung und Arrangements“.
Kein Wunder, dass bei den Konzerten von „La Liberación“ in wenigen Augenblicken wohl jedes Live-Event zu einer Tanzparty wird!
Bernd Rinser: vocals, acoustic guitar, acoustic slide guitar, harmonicas, foot tambourine
Uwe Knüppel: upright bass
Sebastian Schwarzenberger: acoustic and electric guitars


Die Konzerte sind musikalische Walkabouts mit ihrer genialen Mischung aus ursprünglichem mitreissenden Blues, erdigem Swamp Country, fast schon avantgardistischen Miniaturen mit gestrichenem Kontrabass und gefühlvollen Balladen. Ein Muss für Freunde von handgemachter Musik, denn der Bluesmann und Singer/Songwriter aus Bayern schafft damit ohne jede Verkrampftheit den Spagat zwischen amerikanischem Roots-Blues und den in hohem Maße persönlich gefärbten Songs… Die Frage, ob er in erster Linie Bluesmann mit einer Vorliebe für Poesie oder eher Singer/Songwriter mit einer Vorliebe für Blues ist, stellt sich nicht wirklich.
Auszüge aus Kritiken zur CD Peace of Mind und Zeitungsartikeln:
Ziemlich laidback und überwiegend akustisch gestalten sich die Track, die der Multiinstrumentalist, Sänger und Songschreiber Bernd Rinser für sein neues Werk zusammengetragen hat, zum teil reduziertauf zwei, drei instrumente. Ein kleiner Blues, eine Uptempo-Nummer, eine Soundlandschaft für ein Highway-Movie oder eine zupackende Rockballade und ein schnarrender Boogie – alles inspiriert von der Rootsmusik des amerikanischen Südens. Wenn die Pedal Steel schluchzt, werden Country-Riffs lebendig, die Slidegitarre gibt sich eher verhalten als krachig. Unterstützt wird Rinser auf seinen Miniaturen von Musikern, die ihr Können in den Dienst der Songs stellen, darunter der junge Gitarrist Sebastian Schwarzenberger und der erfahrene Bassist Uwe Knüppel. Ein Album zum Hinhören, mit einem kleinen Gimmick gegen Ende, wo 38 Sekunden lang eine Nadel in der Plattenrille leerläuft: Almost Silent.
Karl Petten – blue rhythm 35/07
Blues-CDs aus deutschen Landen, die nicht nur aufhorchen lassen, sondern regelrecht begeistern, kommen nicht alle Tage auf den Markt. “Peace of Mind� von Bernd Rinser jedoch ist so eine, denn der Bluesmann und Singer/Songwriter aus Bayern schafft damit ohne jede Verkrampftheit den Spagat zwischen amerikanischem Roots-Blues und den in hohen Maße persönlich gefärbten Songs eines Komponisten, der nun mal kein Amerikaner ist. Eher schon ein Unikum, ein sensibler Tüfftler, einer, der zwar seine musikalischen Vorlieben hat und diese auch auslebt, aber sich und seiner Weltsicht immer treu bleibt.
Karl Leitner – bluesnews >> www.berndrinser.de/pdf/07_51bluesnews.pdf
Tief aus dem Süden unserer Republik, aus den imaginären Sümpfen von ‘Nordtirol’, wie die Gegend um Landsberg am Lech von manchen Schallplattenmännern liebevoll genannt wird, kommt ein erstaunlich gutes Album eines musikalischen ‘Walkabouts’. **** – definitives Highlight
Klaus Lipa – www.schallplattenmann.de >> www.schallplattenmann.de/a116187
Man muß nicht im Süden Amerikas geboren sein, um den Swamp-Blues glaubhaft leben zu können. Auch den wahren Desert-Country-Twang kann der spüren, der ihn im Herzen fühlt. Da ist die bayrische Herkunft ebenso echt und ehrlich wie Texas, Louisiana oder Mississippi. Bernd Rinser lebt sein Leben für seine Musik, ist auf Tour, so oft es gerade geht, und wenn er sich einer CD-Produktion widmet, dann tut er es ganz und gar. An den Aufnahmen zum 2007er Peace Of Mind hat der Mann aus dem Süden Monate lang gefeilt, gemeinsam mit Langzeitweggefährten und Driftwood-Kollegen feilte er an der 12-Track-Kollektion, schuf mit Uwe Knüppel (Kontrabass) und Sebastian Schwarzenberger (elektrische und akustische Gitarren, Dobro) das tragfähige Grundgerüst, Mike Kullack steuerte das Schlagwerk bei, Uli Oechsner sorgte mit Mandoline, Lap-Steel, Pedal-Steel und Banjo für die in allen Erdfarben schillernde Saitenvielfalt, Rinser selbst schließlich prägt das Album mit seinem emotionsgeladenen Harmonikaspiel, der Gitarre und seiner Wetter- und Lebens-gegerbten Stimme (bis hin zum puren Stimm-Stück Gonna Have A Hard Time). Die so entstandene herzhafte-wurzelnahe Melange aus Swamp-Blues, dreckigem Boogie,Country, Honky Tonk, Folk und schwebend-verstörenden Klang-& Ruhe-Spielereien ist endgültig nicht mehr in eine einzige Schublade zu pressen, auch die bildreichen Texte übers Aufbrechen, Reisen, Zurückfinden und Wiederkehren machen eines deutlich: Mit Peace Of Mind ist Bernd Rinser angekommen.
Christoph Anders – glitterhouse
Bluesman Bernd Rinser singt sich auf Peace of Mind mit tiefer Stimme durch ein Dutzend absolut überzeugender und intelligent getexteter Songs, so lupenrein bluesig eingespielt, dass es eine reine Freude ist.
Carina Prange – Folker 06/07 >> www.berndrinser.de/pdf/07_11folker.pdf
Meine persönlichen Highlights sind 320 Miles, ein typischer Hobo-Song mit schnaufender Blues-Harp, sowie der Blues-Block mit den saftigen Blues-Rockern Shape up, That’s no way….., Gonna knock on your door und dem bärenstarken primus inter pares Peace of mind. Sehr schön sind auch die instrumentalen Zwischenspiele zwischen
den einzelnen Themenblocks
Steve Braun – Home of The Rock >> www.home-of-rock.de/CD-Reviews2/Bernd_Rinser/Peace_Of_Mind.html
Sehr schönes Roots-Album, ruhig, ausgewogen und selten rockig. Rinser bedient sich im reichen musikalischen Reservoir der U.S.A. ohne zu kopieren. Ähnlich wie Hank Shizzoe in frühen Jahren hat er ein Gespür für Themen und Songs. Mal klingen folkige ländliche Töne durch. Dann wird´s rauh und bluesig. Ein überwiegend akustisches
Album voller Ideen. Spannend.
Detlef Hoegen – Crosscut Records
»Cross tie Jump«: Swamp-Feeling, Blues und Country verschmelzen zu einem spannenden Instrumental.
Dietmar Hoscher – concerto >> www.berndrinser.de/pdf/07_67concerto.pdf
Blues in Bayern, in Deutschland, in entspannter Form, so lässig, wie es sonst nur die Amis können? Ja, gibt es! Bernd Rinser heißt der Mann .
Adrian Wolfen – Akustik Gitarre >> www.berndrinser.de/pdf/07_akustikgitarre.pdf
Bernd Rinser ist eine Persönlichkeit. Der leidenschaftliche Eishockeyspieler könnte mit seiner eckigen Art genauso im Süden der USA zuhause sein wie im Süden Deutschlands. Irgendwie scheint der Süden immer seine spezielle Auswirkung auf die Menschen zu haben. Bernd Rinser packt seine gesamte Persönlichkeit mit allen Kanten,
aber auch mit aller versteckten Weichheit in seine Musik. Das ist Blues, das sind SingerSongWriter angehauchte Balladen, das ist Swamp-Country, das ist grenzüberschreitend vielseitig, aber immer “Roots�, originär und tief authentisch. Bernd Rinser erlaubt sich in seiner Musik Ungewöhnliches. Da wird der Kontrabass nicht nur gezupft,
sondern auch gestrichen, bekommen Klangfarben Chancen, die Dogmatiker die Stirne runzeln lassen. Aber gerade das hebt Bernd Rinser und seine kongenialen Mitstreiter weit aus der Masse der der Rootsmusik zugewandten Musiker hervor. Genießen Sie die Einfälle dieses merkwürdigen und bemerkenswerten “Südstaatlers�. Setzen Sie
die Kopfhörer auf und gehen Sie auf eine musikalische Reise, die es in sich hat!
Thomas Ritter – Stumble Records / bluesnews